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Pressemitteilungen

08.12.2011 - Wechslerstudie Energie

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München/Heidelberg - Kreutzer Consulting und Verivox haben im Rahmen der neuen "Wechslerstudie Energie" das Wechselverhalten deutscher Haushaltskunden im Strom- und Gasmarkt im Zeitraum Juli 2010 bis Juni 2011 untersucht. Die Studie gibt Aufschluss darüber, welche Verbraucher am häufigsten wechseln und für welche Tarife sie sich entscheiden. Darüber hinaus geht die Studie auch auf die Unterschiede von Erst- und Mehrfachwechslern ein.Basis für die Studie sind mehr als eine Million Wechselvorgänge, die im Untersuchungszeitraum über Verivox abgewickelt wurden.

Die Wechslerstudie Energie behandelt dabei folgende Aspekte: 

  • Entwicklung des Wechselaufkommens in den letzten Jahren
  • Einflussfaktoren auf das Wechselverhalten, insbesondere auf Tarifvergleichsportalen
  • Tarifpräferenzen der Wechsler
  • Entwicklung des Kundenverhaltens über die Zeit
  • Unterschiede zwischen Erst- und Mehrfachwechslern
  • Beeinflussung der Nachfrage durch das Tarifangebot
  • Unterschiede im Wechselverhalten zwischen Gas- und Strommarkt
  • Auswirkungen des Atomunfalls in Fukushima und der TeldaFax-Insolvenz
  • Ausblick auf das Wechselverhalten in der näheren Zukunft.

 Auf insgesamt über 90 Seiten werden alle Aspekte ausführlich mit Karten, Grafiken und Daten dargestellt. 

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier.

 

28.09.2011 - Elektromobilität mit intelligenter Förderung zum Durchbruch verhelfen

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Ohne finanzielle Anreize zum Erwerb von Elektrofahrzeugen wird Deutschland sein Ziel, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge im Bestand zu haben und Leitanbieter von Elektromobilität zu werden, nach Ansicht vieler Experten verfehlen. Um Deutschland langfristig auch als Leitmarkt zu positionieren, empfiehlt Kreutzer Consulting der Bundesregierung eine degressive Förderung der Anschaffung von Elektrofahrzeugen, die kostenneutral über eine Umlage auf den Benzinpreis finanziert wird. Die Mehrkosten für den Einzelnen bleiben dabei mehr als überschaubar. Optimal wäre dabei ein sofortiger Start mit einer Fördersumme von 10.000 Euro pro Fahrzeug.

Die hohen Anschaffungskosten von Elektrofahrzeugen verbunden mit den teilweise spürbaren Nachteilen im Hinblick auf Reichweite und Ladezeiten lassen sich nur in wenigen Fällen über die geringeren Betriebskosten komplett ausgleichen. Ein Anreiz zum Kauf eines Elektrofahrzeugs entsteht aber erst, wenn sich über einen annehmbaren Zeitraum echte Vorteile für den Nutzer ergeben. Eine Kaufprämie, die für das fast abgelaufene Jahr 2011 10.000 Euro beträgt und anschließend jährlich um 1.000 Euro fällt, kann deutliche Anreize schaffen und berücksichtigt gleichzeitig die zu erwartenden Produktionskostensenkungen in den nächsten Jahren. Führt man die jährliche Degression fort, ergibt sich im Jahr 2020 noch eine Förderung von 1.000 Euro, im Jahr 2021 läuft die Förderung aus.

Legt man die jährliche Fördersumme auf die Mineralösteuer analog zum Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) um, ergeben sich bei der Förderung von einer Million Fahrzeugen maximale Kosten von 1,3 Cent/Liter. Fördert man 2 Mio. Fahrzeuge steigt die Umlage im Jahr 2017 auf den Maximalwert von 1,75 Cent/Liter.

Für den Normalfahrer bedeutet dies im Maximum Mehrkosten von 15 bis 20 Euro pro Jahr. Gleichzeitig steigt auch dadurch der Anreiz, auf die Nutzung von Benzin als Kraftstoff zu verzichten und wo immer möglich, Elektrofahrzeuge, den öffentlichen Verkehr oder intelligente Mobilitätskonzepte zu nutzen.

Auch wenn die meisten deutschen OEMs heute noch keine Fahrzeuge anbieten, werden mit den Kaufanreizen viele deutsche Mittelständler, die Elektrofahrzeuge verkaufen, unterstützt. Die durch die Förderung steigende Nachfrage wird ohnehin auch im nächsten Jahr durch die mangelnde Verfügbarkeit von Fahrzeugen stark eingeschränkt sein. Ab 2013, wenn die meisten OEMs ihre Fahrzeuge auf den Markt bringen, werden diese ausreichend Möglichkeiten haben, ihre Marktposition zu sichern.

„Am Ende haben alle gewonnen“ sagt Klaus Kreutzer, Geschäftsführer von Kreutzer Consulting. „Deutschland wird Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität und bis 2020 sind wahrscheinlich deutlich mehr als eine Million E-Fahrzeuge in Deutschland unterwegs. Die Autohersteller werden bedingt durch die hohen Anreize schneller mit ihren Produkten auf den Markt kommen und über die höhere Nachfrage auch Skaleneffekte in der Produktion erzielen, die die Produktionskosten senken. Ebenfalls können Innovationen schneller zur Marktreife gebracht werden. Die Gesellschaft profitiert schließlich von weniger Co2-Emissionen, weniger Lärm in den Städten und letztlich auch von geringeren Mobilitätskosten.

Deshalb sollte sich die Bundesregierung schnell für attraktive und intelligente finanzierte Kaufanreize entscheiden, um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen.

Die Berechnungen zur Förderhöhe und zu den Umlagekosten für die einzelnen Jahre können bei Kreutzer Consulting kostenlos angefordert werden.

 

17.08.2011 - Kommunen als Wegbereiter für Elektromobilität

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Städten und Gemeinden kommt beim Ein- und Umstieg auf Elektromobilität eine Schlüsselrolle zu. Nur sie können regionale Aktivitäten steuern und die notwendigen Rahmenbedingungen setzen. Dabei ist es wichtig, alle lokalen Akteure wie Gewerbe, Handel, Gastronomie, Tourismus und auch die Bürger ins Boot zu holen, um Akzeptanz und Nachfrage zu schaffen. Kreutzer Consulting hat ein Konzept entwickelt, mit dem dies nachhaltig und langfristig wirksam umgesetzt werden kann.

Kommunen sind bereits heute mit eigenen Klimainitiativen oder einer lokalen Agenda21 die Treiber auf dem Weg zu einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Zukunft. Elektromobilität kann als emissionsfreie und geräuscharme Alternative zu herkömmlichen Antrieben nahtlos in diese Konzepte eingegliedert werden und einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität leisten. Ein frühzeitiger, gut geplanter Einstieg in die Elektromobilität ist daher auch ein wichtiger Schritt für die lokale Energiewende.

Das Konzept von Kreutzer Consulting sieht vor, dass die entstehende Wertschöpfung so weit als möglich in der Region verbleibt. „Aus der Region für die Region ist für uns nicht nur eine Phrase, sondern ein zentraler Aspekt unseres Konzepts“ sagt Klaus Kreutzer, Geschäftsführer von Kreutzer Consulting. „Wenn ortsansässige Unternehmen eingebunden werden, steigert dies die Akzeptanz der Bürger und führt gleichzeitig zu einer Verbesserung der lokalen Wirtschaftleistung und damit auch zu neuen Arbeitsplätzen.“

Denkbar sind dabei Vermietung von Pedelecs, E-Bikes und Elektroautos, Car-Sharing-Konzepte, Werkstattleistungen, Installation und Wartung der Ladeinfrastruktur, Bereitstellung von Solar-Carports uvm.

Im Rahmen des kommunalen Elektromobilitätskonzeptes geht es deshalb in erster Linie darum, die lokalen Potenziale für Elektromobilität zu identifizieren und individuelle Lösungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die Kommune setzt dabei im Rahmen der vorab definierten Ziele die Rahmenbedingungen, um den potenziellen Nutzern den Einstieg in die Elektromobilität zu erleichtern. Gleichermaßen ist natürlich auch die Gemeinde aufgefordert, mit gutem Beispiel voranzugehen und – wo sinnvoll – selbst Elektrofahrzeuge einzusetzen.

Das Konzept eignet sich auch für kleinere Gemeinden. Unter Umständen ist es sinnvoll, auch Nachbarkommunen einzubeziehen.

Eine Konzeptübersicht kann bei Kreutzer Consulting kostenlos angefordert werden. Gerne bieten wir ein unverbindliches Erstgespräch mit den lokalen Entscheidungsträgern an.

   

18.04.2011 - Wettbewerb auf den Energiemärkten nimmt zu

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Energiemarktreport 2010: Zahlreiche neue Strom- und Gasanbieter

München. Kreutzer Consulting und das Verbraucherportal Verivox haben den Energiemarktreport 2010 veröffentlicht. Die Studie analysiert die Entwicklung des Wettbewerbs auf den Energiemärkten für Privat- und Gewerbekunden im Jahr 2010. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Zunahme der Wettbewerbsintensität gelegt.

 „Im Jahr 2010 hat der Wettbewerb auf den Energiemärkten eine neue Dimension erreicht. Im Laufe des Jahres sind 15 neue Strom- und 22 neue Gasanbieter in den Energiemarkt eingetreten. Über 3 Millionen Verbraucher haben den Stromanbieter gewechselt, rund 1 Million hat sich für einen Gasanbieterwechsel entschieden“, sagt Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox.

Durch den starken Anstieg der Wechselaktivitäten und die immer größere Zahl von Mehrfachwechslern müssen sich Grundversorger wie neue Anbieter verstärkt mit Kundenbindungsstrategien beschäftigen.  Vor diesem Hintergrund wird diskutiert, welche Potenziale zur Kundenbindung durch Angebote im Bereich Energieeffizienz erschlossen werden können.

„Das zentrale Verkaufsargument im Energiebereich ist zwar nach wie vor der Preis“, so Klaus Kreutzer von Kreutzer Consulting. „In den Bereichen Service und Energieeffizienz können sich Energieversorger jedoch mittelfristig interessante Potenziale sichern und sich von den Mitbewerbern absetzen.“

Der Energiemarktreport erscheint zum dritten Mal. Neben den Analysen von Preisniveau und Preisentwicklung bei allen Anbietern für Privat- und Gewerbekunden auf dem Strom- und Gasmarkt enthält er auch Analysen zu Netznutzungsentgelten, Vertriebsmargen und dem Wechselverhalten der Verbraucher. Ein Ausblick auf die Marktentwicklung im laufenden Jahr rundet das 128 Seiten umfassende Werk ab.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit unter www.energiemarktreport.de

 

 

05.08.2009 - Intelligente Zähler nutzen nicht jedem - Versorger müssen Kundenbedürfnisse berücksichtigen

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München: Wenn in den nächsten 10 Jahren in Deutschland flächendeckend intelligente Stromzähler eingeführt werden, bleiben manche Kunden auf der Strecke. Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass bei vielen Angeboten ein Internetzugang oder gar ein DSL-Anschluss mit Flatrate nötig sind, um Zugriff auf die Verbrauchsdaten zu erhalten oder die Technologie überhaupt nutzen zu können. 25% der deutschen Haushalte verfügen jedoch nicht über einen Internetzugang, sogar 45% haben kein DSL. Darüber hinaus stehen bei den Angeboten von Kundenportalen zur Darstellung des Energieverbrauchs häufig keine Live-Daten zur Verfügung. Die Bereitstellung erfolgt vielmehr teilweise erst am nächsten Tag und auf Viertelstunden- oder Stundenbasis.

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